Wieder daheim
Februar 1, 2009 um 6:20 nachmittags | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen KommentarSo seit letztem Montag, also noch nicht ganz einer Woche, bin ich wieder daheim und habe gemerkt, dass ich total vergessen habe, über meine letzte Woche in London zu schreiben.
Unter der Woche habe ich mich mit meiner englischen Freundin Caroline getroffen und war an einem anderen Tag noch mit meiner Mitbewohnerin essen, um mich von ihnen gebührend zu verabschieden. Leider konnte ich nicht mehr alle Menschen treffefn, die ich dort kennen gelernt habe, aber es gibt ja noch Email und London ist ja nicht sooo weit weg
.
Am Freitagabend (23.01) war mein letzter Arbeitstag. Um meinen Abschied ein wenig zu feiern (auch wenn feiern definitiv das falsche Wort an dieser Stelle ist) bin ich nach Feierabend mit meinen Kollegen (denen, mit denen ich am meisten zu tun hatte) in ein Pub namens “Couch” bei uns ums Eck gegangen. Nachdem die ersten nach ein paar Gläsern schon gehen mussten, blieb am Ende noch die junge Generation übrig und wir saßen noch relativ lang gemeinsam am Tisch und haben Pommes gegessen und uns unterhalten. Als das Niveau merklich niedriger wurde, musste ich dann leider schon gehen, weil ich für den Freitagabend einen Clubbingabend mit meinen deutschen Nachbarn eingeplant hatte. Immerhin muss ich wenigstens einmal in einem schicken Club in London gewesen sein! Nachdem meine Kollegen leider nicht mitkommen wollte, habe ich meine eigene Abschiedsfeier eben frühzeitig verlassen *g*. Mit Johannes, Charlie und Rapha ging es dann um 23 Uhr auf zum Pacha, das von unserer Wohnung super zu erreichen ist. 15Pfund leichter (wir hatten leider keine Karten im VVK gekauft) standen wir dann drinnen und schon waren wir auf der Tanzfläche. Diese haben wir auch wirklich nur verlassen, um mal schnell was zu trinken zu kaufen. Als wir dann irgendwann doch müde wurden, sind wir dann heim und saßen noch ne Weile in deren WG rum und haben heiße Milch mit Honig getrunken, weil sowohl meine als auch Charlies Stimme schwer beansprucht war *g*. Irgedwann um 6Uhr morgens hab ich mich dann mal verabschiedet und mich in mein Bettchen gelegt.
Den Samstag drauf hab ich dann natürlich erstmal ausgiebig ausgeschlafen und damit verbracht meine ganzen Sachen zu packen, Wäsche zu waschen und mein Zimmer zu putzen. Kurz: Ich habe mich auf meine Abreise vorbereitet. Abends bin ich dann mit zu einer Einweihungsfeier von einem anderen Architekturstudenten mitgegangen, wo ich gelernt habe, wie man einen Frosch mit der Origami-Technik faltet und, dass Bruschettabelag KEIN Tomatensalat ist und DESWEGEN so sehr nach Knoblauch schmeckt
. Nach einem längeren Fußmarsch nach Hause (an dieser Stelle sei folgende Geschichte erzählt: Wir laufen zur Bushaltestelle, dessen Nachtbus uns nach Hause bringen sollte. Wie wir so gemütlich da hin laufen, sehen wir den Bus schon anfahren. Wir schnell losgesprintet bis zur nächsten Haltestelle, die noch ca. 50m entfernt war, um den Bus noch zu kriegen. Angekommen an der Bushaltestelle haben wir dann mit Bravour festgestellt, dass wir zur falschen Bushaltestelle gerannt sind und der Bus vorher um die KURVE gefahren ist…wer kann DASS denn ahnen?!?! Ich will gar net wissen, wie der Busfahrer gelacht hat *g* Jedenfalls hatten wir dann die Wahl 30min zuw arten oder zu laufen und so sind wir eben bis zur Umsteigehaltestelle gelaufen und kamen wenigstens da pünktlich an.) bin ich dann erstmal totmüde ins Bett gefallen.
Sonntag hab ich dann mal wieder ausgeschlafen, mir zum Abschied Rührei mit Speck zum Frühstück/Mittagessen gekocht und war dann den restlichen Tag mit meinen Nachbarn im Westfield shoppen. Das ist das riesige Einkaufszentrum in London, das kurz nach meiner Ankunft dort eröffnet hat und angeblich das größte Europas sein soll (ist auch sehr wahrscheinlich). Nach unserer Shoppingtour, bei der ich NICHTS gekauft habe, haben meine Nachbarn dann für mich abends ein Abschiedsessen gekocht. Fand ich total lieb von denen. Anschliessend haben wir dann noch zwei Filme angeschaut (erst was trauriges – glaub der hieß das Tal von Ehven (??) – und danach noch was lustiges nämlich Ratatouille).
Am Montag bin ich dann relativ früh aufgestanden und habe noch den Rest gepackt. Nachdem ich bis zu meinem Abflug am Nachmittag noch so viel Zeit hatte, bin ich dann noch ca. ne Stunde an der Themse entlang spaziert und hab mich dabei von London verabschiedet.
Jetzt bin ich also scho ne Weile daheim, schwelge aber immer noch in sehr schönen Erinnerungen und bin froh, dass ich das Praktikum in London am Ende doch noch bekommen habe und so viele Erfahrungen sammeln durfte.
Die letzten Bilder:

meine Kollegen (Annet, Ian, Imogen)

Themse Path (direkt da, wo ich wohnte)

Hausboote

Battersea Bridge

lustiges Wohnhaus (gebaut von Foster - wer hätts gedacht)
Erlebnisreise durch Cornwall
Januar 20, 2009 um 11:32 nachmittags | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen KommentarDieses Wochenende habe ich – wie bereits angekuendigt – mit meinen Nachbarn und noch zwei Architekten aus deren Semester in Cornwall verbracht. Dazu haben wir uns ein grosses Auto (7sitzer) gemietet und schon vor der Abfahrt bemerkt, dass AUTO nicht automatisch heisst, dass man ja ganz viel mitnehmen kann. Der Kofferraum war quasi nicht existent, da ja eine Sitzbank im Kofferraum war, und so haben wir gerade noch den Kofferraumdeckel zu bekommen und jeder hatte trotzdem noch was auf dem Schoss oder im Fussraum. Immer bevor der Kofferraumdeckel wieder geöffnet werden konnte, musste man zuerst von innen halten, damit nix rausfällt *g*. Als dann am Ende alles verstaut und die Sitze aufgeteilt waren, ging es dann gegen 20Uhr am Freitag los. Nach einer schnelleren Fahrt als vermutet, sind wir schließlich ganz ohne Stau um halb eins in der Travelodge an der M5 near Exeter angekommen – die wir vorher gebucht hatten – und dann auch gleich ins Bett gefallen. Am Samstag haben wir dann Exeter angeschaut und waren dann sehr lang im Dartmoor spazieren. Am Samstag hatten wir sogar tagsüber super Wetter, allerdings war es trotzdem super matschig im Moor und es sah sicherlich lustig aus, als wir dann – wieder back am car park – alle unsere Schuhe in der öffentlichen Toilette geputzt haben. Manche Schuhe waren danach dann sogar sauberer als je zuvor
. Nach unserem Spaziergang im Dartmoor und der Suche nach den Becky Falls (die leider – wie so viele andere sights in Cornwall schon geschlossen waren) sind wir dann die Panoramastraße entlang weiter nach Plymoth gefahren und weil uns die Panoramastraße so gut gefallen hat, sind wir gleich zweimal an der gleichen Stelle vorbeigefahren. Endlich angekommen in Plymoth war es dann bereits dunkel und dort hat es so geschüttet und gestürmt, dass wir als erstes einmal Zuflucht in einem Restaurant gesucht haben, in dem wir dann echt lecker zu Abendgegessen haben. Danach wollten wir – als der Regen nachgelassen hat – noch eine Sehenswürdigkeit in dem Ort besichtigen, allerdings hat es dann wieder so fürchterlich geschüttet (einen Schirm konnte man vergessen bei dem Sturm), dass ich es vorgezogen habe, mit zwei anderen wieder zurück zum Auto zu laufen und im Pub dann auf den Rest zu warten, der noch weitergegangen ist.
Nachdem wir dann also Plymoth besichtigt haben, sind wir dann weiter nach Newquay gefahren, wo unsere nächste Juhe auf uns gewartet hat. Wie wir bald feststellen duften handelte es sich dabei um eine Partyunterkunft, weswegen dort die Hölle los war, aber als wir gegen 24Uhr dort angekommen sind, sind wir alle nur noch ins Bett gefallen. Da es in dieser Partyunterkunft allerdings erst um 9Uhr Frühstück gab, wir am Sonntag aber schon um 8Uhr los wollten, damit wir noch was vom Land sehen können, sind wir nach dem Aufstehen runter ans Meer gelaufen und dann weiter nach St. Austell, wo wir dann gefrühstückt haben. Frisch gestärkt ging es dann zum Eden Project. Ich hab da nicht unbedingt hinmüssen, nach einer fairen Abstimmung war aber die Mehrheit dafür diesen größten botanischen Garten (der Welt?) zu besichtigen. Ich selbst inetressier mich ja eigentlich net so für künstlich angelegte Regenwälder, aber war dennoch ganz interessant. Von Eden Project sind wir dann weiter Richtung Penzance und von dort an die nördliche Südwestküste Richtung Land’s End gefahren. Spätestens dort war uns dann klar, dass der Sonntag einer von den 285Tagen im Jahr war, an denen es in Cornwall regnet. Noch dazu kam ein mega Sturm und bei einem Spaziergang sind wir sogar in Hagel gekommen. Zum Glück konnten wir da in einer Minenruine unterstehen, die wir zu dem Zeitpunkt besichtigt haben. Jedenfalls weiss ich jetzt, was es heisst klatschnass zu sein und nasskalte Füße zu haben und im Sturm fast wegzufliegen. Diese Weltuntergangsstimmung hat meiner Meinung nach aber sehr gut zu der Landschaft gepasst und wir hatten trotzdem (oder gerade deswegen?) viel Spaß bei unseren Spaziergängen. Nur das Schlammcatchen haben wir dann doch gelassen, weil wir das Auto nicht so sehr verschmutzen wollten. Charly meinte dann, dass sie den nächsten Ausflug gleich unter das Motto “Erlebnisreise” stellen, damit JEDER wind- und wetterfeste kleidung und mindestens zwei paar Schuhe und Hosen mitnimmt. Ich selbst war da etwas zu optimistisch. Ich denke ein Wasserfester Skianzug wäre genau das richtige gewesen
. Nach der BEsichtigung vom Land’s End ging es dann zurück nach London, allerdings wartete dann schon die nächste Herausforderung auf uns, nämlich eine Tankstelle zu finden. In den kleinen Käffern an der Küste haben wir dan tatsächlich eine Tankstelle gefunden, mussten dann aber recht schnell feststellen, dass diese schon seit 1pm geschlossen hat (wir kamen dort ca. um 14uhr an). Die nächste Tankstelle entpuppte sich dann als heutige Autowerkstatt. So sind wir also einfach weitergefahren mit der Hoffnung endlich mal eine Tankstelle zu finden und immer mit einem Auge auf der Tankuhr. In Pencanze (kurz vor knapp) konnten wir dann schließlich tanken und die Rückreise antreten.
Hier noch ein paar Eindrücke von der tollen Landschaft dort:

Cathedral Exeter

Exeter Riverside

Dartmoor

dartmoor

Newquay

unser Auto und ein Teil unserer Reisegruppe

Eden Project

Land's End

Land's End


Beach
Laufen so weit die Fuesse tragen…
Januar 14, 2009 um 2:02 nachmittags | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar…genau das habe ich letzten Sonntag gemacht. Eigentlich war mein Ziel mal den Battersea Park bei mir in der Naehe zu erkunden, aber weil ich so schoen am Laufen war, bin ich einfach mal weitergelaufen. Und zwar bin ich zunaechst eben durch besagten Battersea Park gelaufen. Der ist uebrigens sehr schoen angelegt mit See und botanischem Garten und vielen Schwaenen, Enten und Eichhoernchen. Weiter ging mein Spaziergang dann am Fluss entlang ueber die Bruecke auf die andere Seite der Themse von dort weiter meine Buslinie 44 entlang bis hoch zum Victoria Station. Dort angekommen hab ich dann ein Schild zum Buckingham Palace entdeckt, dem ich dann gefolgt bin, da diese die einzigste Sehenswuerdigkeit war, die ich bis dato noch nicht gesehen hatte. Am palace angekommen hab ich dann erstmal Fotos geschossen und bin dann kurzerhand weiter durch den Green Park (an dessen Ende beim Hyde Park Corner eine riesige Demonstration statt fand) gelaufen und dann die Piccadilly Street weiter am Hotel Ritz vorbei bis hoch zum Piccadilly Circus. Ich hab dann noch uerberlegt, ob ich gleich noch weiter zum Oxford Circus gehen sollte, aber nachdem es schon recht spaet war und es bald dunkel geworden waere habe ich meinen Heimweg von dort aus dann mit Tube und Bus angetreten. Insgesamt war ich nur 2,5h unterwegs. Und da sagt noch einer, London sei eine grosse Stadt. Ich bin nun davon ueberzeugt, dass man an einem Tag alle Sehenwuerdigkeiten der Stadt zu Fuss abklappern koennte, wenn es einem nichts ausmacht 8h am Stueck zu laufen *G*.

Battersea Park

Battersea Park


Chelsea Bridge

Chelsea Bridge von der anderen Uferseite


Battersea Park von der anderen Uferseite

lustiges kleines Pub mitten in der Stadt

Buckinham Palace
Gestern Abend erwartete mich ein weiteres Highlight meines Londonaufenthaltes und zwar der Besuch des Musicals OLIVER!, dessen Geschichte mich schon seit Kindheitstagen verfolgt (habe einen Teil des Kinderbuches beim Vorlesewettbewerb in der 6. (oder wars die 5.?) gelesen und es damit sogar bis ins Halbfinale geschafft) und dessen Musical Auffuehrung ich damals beim Theater unter den Kuppeln gesehen hatte, bei dem ich heute selbst aktives Mitglied bin. Nun wollte ich mir also das ORIGINAL PROFI Musical mal anschauen und es war echt super. Vor allem Rowan Atkinson (Ja, ich habe Mr. Bean LIVE gesehen) hat in seiner Rolle als Fagin wirklich ueberzeugt und das Buehnenbild war ebenfalls sehr beeindruckend. Allerdings muss ich zugeben, dass mich Billy Elliot mehr geruehrt hat. Kann aber auch daran liegen, dass ich Oliver eben schon kannte.
Am Wochenende geht es dann mit meinen Nachbarn nach Cornwall auf einen Ausflug, der dann auch mehr oder weniger ein schoener Abschluss von meinem Londonaufenthalt sein wird.
Meine Familie in London – Fotoserie
Januar 11, 2009 um 6:17 nachmittags | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar
Camden Town. Dort haben wir Mark und Jane getroffen.

die Gurke gebaut von Foster

The Capitol (auch von Foster gebaut)



Globe Theatre

Tate modern


British National Museum - Deckenkonstruktion von Foster

Hyde Park

Marble Arch
Frohes Neues!!
Januar 8, 2009 um 10:16 nachmittags | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen KommentarNach einer zweiwöchigen Unterbrechung in Deutschland über Weihnachten, bin ich nun wieder in London angekommen. Von letztem Freitag bis Dienstag war meine Familie da, mit der ich dann Sightseeing tour gemacht habe und fast schon behaupten kann, dass ich die wichtigsten Ecken in London nun wirklich kenne und mich hier fast schon besser auskenne, als in Stuttgart (peinlich, peinlich). Jedenfalls war das verlängerte Wochenende mit meiner Familie sehr schön und getoppt wurde das ganze mit dem Besuch des Musicals Billy Elliot, das ich jedem nur empfehlen kann.
Seit gestern hat mich das Arbeitsleben wieder und ich muss sagen, heute habe ich mir nur gelangweilt *g*. Mal gucken, was die nächsten Wochen noch bringen, aber ich glaube, nicht, dass ich da noch den mega Auftrag bekommen werde. Da heisst es dann eben Zeit absitzen und bis zum Feierabend warten
.
Bilder folgen bald!
Frohe Weihnachten…
Dezember 22, 2008 um 10:59 vormittags | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen Kommentar… an alle meine lieben Blogleser und anbei ein paar weihnachtliche Eindrücke aus London und Dublin.



Daheim
Dezember 21, 2008 um 11:15 vormittags | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen KommentarDies ist nun nach langer Zeit wieder der erste Post original aus Deutschland und ich muss sagen hier isses einfach schön. Seit Freitagvormittag bin ich nun wieder im Ländle und nachdem ich am Freitag recht fertig war (aufgrund des frühen Fluges hab ich nur 4h schlafen können) war ich am Samstag gleich mal mit meiner ganzen Familie in Esslingen und auf dem Weihnachtsmarkt. Hier sind die einfach sooo viel schöner als in London. Aber London hat als riesige Stadt natürlich auch ihren Reiz
. Am 2.1. gehts dann mit meiner Familie wieder zurück nach London, wo sie bis zum 6.1. bleiben und ich sie ein wenig durch die Stadt führe. Somit bin ich jetzt also genau zwei Wochen daheim, die ich in vollen Zügen geniessen werde.
Diese Woche vor meinem Abflug war noch etwas stressig in London, da ich fast nicht zum Packen gekommen bin und nicht genau wusste, was ich schonmal wieder mit nach Deutschland nehmen kann *g*.
Am Dienstag war Saschas Geburtstag, den wir dann mit einem gemeinsamen Abendessen und den anderen Architekten gefeiert haben, Mittwochabend war dann schießlich die ultimative Weihnachtsfeier von Schott. War ein very British(er) Abend mit englischen Weihnachtsliedern bei uns im Büro (wir haben einen kleinen Chor gegründet – sind ja nicht umsonst ein MUSIKunternehmen) und schließlich im Restaurant mit Weihnachtscrackern und Krönchen auf dem Kopf, schlechtem italienischen Essen (der Nachtisch war definitiv das Beste) und einer netten Wichtelgeschenkrunde, die für die ein oder andere Verwirrung gesorgt hat. Alles in allem, war es ein sehr schöner Abend, wo ich mich mal länger mit meinen ganzen vielen netten Kollegen unterhalten konnte und wir unter anderem diskutiert haben, ob nun das englische oder deutsche Brot (für mich ja eigentlich keine Diskussion wert, da die Antwort ja schon klar ist *g*) besser ist und ob man nicht endlich in England offiziell die inches, feet, miles und yards abschaffen sollte, nachdem ich in meinem Wichtelgeschenk unter anderem ein Maßband gefunden habe (mein irischer Kollege aus Dublin hat mich argumentatorisch unterstützt). Je länger der Abend, desto lustiger wurden die Leute, aber da ich ja noch einiges packen musste bin ich nicht sooooo lang geblieben.
Donnerstag musste ich nach der Arbeit noch die restlichen Sachen packen und bin dann um 10.30 ins bett gefallen, damitich am nächsten Morgen nicht mein Taxi verschlafe, das mich zur Ubahnstation gebracht hat, wo ich um 5.28 die erste Bahn zum Heathrow Airport genommen habe.
Hier noch ein paar Bilder von der Weihnachtsfeier:


Ein Wochenende bei Sylvia in Dublin
Dezember 15, 2008 um 8:32 nachmittags | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen KommentarDieses Wochenende habe ich Sylvia in Dublin besucht. Freitagabend direkt nach der Arbeit ging es dann also los zum Stansted Airport. Nach einigen Überraschungsmomenten (erstmal Name vom Ticket umändern, weil der CHECKIN-AUTOMAT keine Umlaute kennt, dann self Checkin am Automat) und schließlich dem Weg zum Boarding ( erst Gate 43 wie auf der Boardingcard angegeben, dort warten, dann zu Gate 47 geleitet werden, um dann von dort wieder zu Gate 41 geschickt zu werden) habe ich schließlich, endlich Dublin erreicht. An der Haltestelle vom Aircoach hat mich dann Sylvia abgeholt, und weil das aufm Weg zu ihr nach Hause lag und ich Durst hatte, sind wir gleich mal in eines ihrer Lieblingspubs – das Bruxelles – gegangen. Hier halte man fest, dass es in Dublin üblich ist von Männern angequatscht zu werden, sich mit denen 1-2h zu unterhalten und sich dann von ihnen wieder zu verabschieden, wenn man heim gehen will. Eigentlich ne nette Art und Weise Menschen kennen zu lernen ohne, dass man nen blöden Anmachspruch braucht. Da werden dann wohl auch nur Handynummern ausgetauscht, wenn man merkt, dass man wirklich auf einer Wellenlänge ist. Für mich war das jedenfalls sehr ungewohnt beim ersten Mal, aber nach dem zweiten Mal fand ichs dann eigentlich cool, dass die Dubliner einfach fremde Leute anquatschen und zum Teil mehr oder weniger ”sinnvolle” Gespräche führen.
Am Samstag sind wir dann – weil wir doch länger im Pub waren als gedacht - erst recht spät aus den Federn gekommen, aber der Tag hat dennoch gereicht, um die ganze Fussgängerzone und Shoppingmeile
unsicher zu machen, das Trinity College, das Touristen Temple-Viertel
und eine ehemalige Kirche, die in ein Pub umgebaut wurde, zu besichtigen. In dieser “Kirche” haben wir dann Abend gegessen. Ich musste natürlich ein Irish Stew probieren, das zudem sehr lecker war und die Atmosphäre in dieser Kirche war sehr, sehr faszinierend. Anschließend sind wir dann noch aufm Weihnachtsmarkt vorbei, der da leider schon halb geschlossen war, um dann anschließend noch bei Sylvias Büro und dessen “Games” Room vorbeizuschauen. Da kam ich dann auch endlich mal in den Genuss des Spiels Rockband (hab an der Trommel aber kläglich versagt) und anschl. haben wir noch Wii gespielt. Ich war von der Atmosphäre in dem Büro und dem, was für die ganzen Mitarbeiter dort geleistet wird (angefangen vom Games Room bis hin zu sämtlichem Essen, das für alle gestellt wird) sehr beeindruckt. Nach dieser Games Session sind wir dann nochmal in ein Pub – diesmal aber ein anderes – gegangen wo wir uns mit einem betrunkenen “Astronauten” unterhalten haben, der immer Urlaub auf verschiedenen Planeten macht.
So viel zum Ernsthaftigkeitsgrad dieser Unterhaltungen *g*. Am Abend vorher haben wir dem Typ wenigstens noch bissle deutsch beibringen können. Aber das konnte dieser schon. Hierbei darf ich zwei seiner Sätze zum Besten geben: “Mein Hamster ist gestorben” und “Ich habe meinen Bus verpasst”. Er meinte, das seien Sätze, die man IMMER benutzen kann..nunja…das sei so nunmal dahingestellt
.
Am Sonntag haben wir dann noch bissle Kultur mitgenommen, indem wir zwei Kathedralen besichtigt haben und natürlich die
Guinness Brewery (allerdings nur von aussen, da uns der Pint, den man drinnen bekommt keine 14Pfund Wert war). An dieser Stelle sei noch der Dubliner aus dem Pub zitiert: “I don’t like Guinness, but you’ll get used to it.” (hart, aber wahr . So geht es wohl den meisten Dublinern*g*) Dann sind wir nochmal auf den Weihnachtsmarkt, der dann auch offen hatte und haben dort eine Rote gegessen
. Anschliessend sind wir dann wieder zurück gen Sylvias Wohnung, weil ich dann langsam wieder nach London aufbrechen musste.
Sylvia wohnt super zentral, weswegen wir immer schnell in der Ortsmitte waren. Das war super praktisch.

Trinity College
Fazit: Dublin ist eine sehr schöne Stadt und nach dem ganzen Trubel in London sehr erholsam. Und so klein *g*, da kann man fast alles an nur einem Tag ablaufen. Ich glaub ich krieg nen Schock, wenn ich wieder in meinem “Dorf” Scharnhausen bin *g*.
Weil ich letztes WE irgendwie vergessen habe, was zu schreiben hier noch schnell ne Kurzfassung:
Freitagabend war ich mit meiner Kollegin im Ballett Ondine, das einer unserer Komponisten komponiert hat, weswegen wir umsonst rein durften und in der dritten Reihe im Parkett saßen. War sehr, sehr schön.
Samstag und Sonntag war ich mit meinen deutschen Nachbarn unterwegs. Samstag im
Covent Garden bissle shoppen und am Abend in der Show Stomp. Die war ebenfalls sehr geil. Und Sonntag dann nochmal in Camden Town zum Weihnachtsgeschenke einkaufen und auf dem Weihnachtsmarkt im Hyde Park, der aber nicht sonderlich sehenswert ist.
Missbrauch eines ahnungslosen Würstchens…
Dezember 4, 2008 um 9:52 nachmittags | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen KommentarGestern habe ich beim Tesco Express bei mir ums Eck zu der Packung “original Franfurters” gegriffen. Eine Packung mit 10 kleinen Würstchen, die sich als Frankfurter ganz gut im Regal machen. Ich war zwar erst etwas misstrauisch, aber nachdem meine ganzen Mitbewohner (inkl. der Chinesen) mit Vorliebe diese Würstchen essen, wollte ich die auch mal probieren. Als ich dann daheim war und die Packung mal genauer unter die Lupe genommen habe, dachte ich mir schon, dass an den Frankfurtern was faul sein muss. Ich mein, wer tut Frankfurter Würstchen, oder auch genannt “Saitenwürstle”, wie auf der Packung beschrieben, entweder auf PIZZA oder in den SALAT oder in der MIKROWELLE warm machen?!?!?! Also da hab ich dann schon sehr zu zweifeln angefangen, als ich nirgends gefunden habe, dass man diese Würstchen auch in Wasser erhitzen kann….Neugierig auf den Inhalt habe ich denn schnell die Packung geöffnet, die Würstchen “entschleimt” und zwei davon (entgegen allem, was auf der Packung angepriesen wurde) einfach in Wasser erhitzt und zum Butterbrot gegessen. Die Würstchen an sich, waren viel kleiner als echte Frankfurter und der Geschmack ähnelt auch mehr diesen kleinen Hot-Dog-Würstchen, die es hier überall an diesen komischen Brutzelständen auf der Strasse gibt. Waren zwar nicht schlecht, die Würstchen, ich finds nur traurig, dass die im Laden in England als original Frankfurter angepriesen werden. Ich mein: Was glauben denn dann die Engländer, was wir für Würstchen haben? Die erfahren ja nie, dass die eigentlich NOCH VIEL besser sind. Aber vielleicht auch besser so, sonst würden alle Engländer nach Deutschland ziehen und in England keiner mehr leben *g*.
Das gleiche gilt übrigens auch für die deutschen Weihnachtsmärkte, die dem Namen “deutsch” nur insofern alle Ehre machen, als dass es TATSÄCHLICH richtige ROTE WURST und DEUTSCHEN SENF (Eimer mit deutscher Aufschrift) gibt. Aber ansonsten fehlt da einfach das deutsche Flair. Ein Weihnachtsmarkt, der zwar am Wasser steht, aber dafür unter einer Zugbrücke aufgebaut wird und wo die Stände METERWEIT auseinander stehen, ist einfach nicht so schön (zumindest der an der Southbank, bei dem ich heute war). Ob die Engländer wohl wissen, dass die Märkte in Deutschland eigentlich viel schöner und gemütlicher sind?? Mal sehen, am WE werde ich mir mal den im HydePark anschauen. Der soll richtig riesig sein. Ich bin gespannt, und werde Euch dann alsbald von diesem Weihnachtsmarkt berichten.
Michi hier
November 30, 2008 um 10:04 nachmittags | Veröffentlicht in Uncategorized | Hinterlasse einen KommentarDieses Wochenende war von Freitag bis heute Abend Michi zu Besuch (leider viel zu kurz). Da Michi auch schon einmal in London war, haben wir weniger Sightseeing als mehr Shopping gemacht *G*. D.h. Freitag Abend sind wir auf der Suche nach was Essbarem noch mitten in der Nacht um 23Uhr zur Southbank losgezogen, um im Waterloo Station dann beim Burger King zu landen und Michi hat so dann auch gleich Westminster und das London Eye gesehen. Gestern sind wir dann mehr oder weniger die Oxford Street rauf und runter gelaufen und haben Läden angeguckt, aber nix gekauft. So ist shoppen wenigstens sparsam! Am Abend sind wir dann – nach einem kurzen Abstecher in Camden Town – in das Londoner Vapiano gegangen, um zu gucken, ob das hier auch so is wie in Stuggi. In der Tat: ist fast identisch. Sogar die Preise sind 100% identisch, nur, dass hier ein Pfundzeichen dahinter steht *G*.
Heute sind wir dann noch in das riesige, neue Shopping Centre Westfield gegangen, das hier vor 4 Wochen eröffnet hat. Architektonisch ist das super interessant und sehr schön hell und schick innen. Dort hat Michi dann immerhin Schuhe gekauft
. Ich bin wie immer ein genügsamer und sparsamer Mensch und habe mir ein Apfeltörtchen geleistet.
So ging das Wochenende dann mal wieder rasend schnell herum und nachdem ich Michi zum Stansted Express gebracht habe, sitze ich hier wieder alleine auf meinem Zimmer und erfreue mich an den vielen Dingen, die meine Eltern und Michi mir aus Deutschland mitgebracht haben, wie z.B. selbstgebackene Gutsle, dicke Socken und Lautsprecher, damit ich Musik auch mal ohne Ohrstöpsel hören kann. Die Maultaschen werde ich morgen verspeisen *g*.
Obwohl heute der erste Advent ist, kommt die Weihnachtsstimmung hier trotzdem nicht so ganz auf. Zumindest nicht bei mir. Entweder das liegt einfach daran, dass ich nicht daheim bin, oder daran, dass diese Stadt einfach zu groß für die weihnachtliche Gemütlichkeit ist. Hier ist weiterhin alles hektisch und die Weihnachtsbeleuchtung an den vielen Bäumen und Tannen wirkt eher wie zusätzliche Beleuchtung unter all den anderen Lichtern und geht daher irgendwie unter. Hier fehlt einfach so der Flair. Um den zu haben, geh ich nächstes WE auf jeden Fall mal auf einen Weihnachtsmarkt im Hyde Park
. Mal gucken, wie die hier so sind.
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